Raus von zu Haus - Ab ins UKDie Heimat des Abenteuers ist die Fremde. (Emil Gött)englandnews-from-natalie.myevs.net | ||||
ArchiveIt's raining man, hallelujah.... Oxford by night Sackrace, Egg&Spoon and other fun stuff - Sportsday at BBS "I never knew I could be so happy - it's gonna be a brighter day..." I'm a famous filmstar or A Monday full of fun and stress I climbed Snowdon the hard way... Einmal im Leben den Norden unsicher machen... Stadt-, Land-, Strand-, Party- und Barbecueurlaub....und das alles inklusive.... Bei uns ist es waermer als in Australien ;-) .... Was Huebsches zum Gucken | Archive April 2008
Week 16Ganz viel Heimat mitten im UKNun war es endlich soweit, meine Ellis hatten sich fuer ihren ersten Besuch in England angekuendigt. Nahtloser Uebergang war angesagt, denn direkt am Samstag nach unserem Seminar sollten sie in aller Fruehe in Gatwick ankommen. Dass das mit dem "Morgenstund hat Gold im Mund" nicht ganz so geklappt hat, verdanken wir Easyjet. Der Flieger der naemlich eigentlich um 7:25 landen sollte, kam wie durch einen merkwuerdigen Zufall erst um 13Uhr an....ein tag auf dem Flughafen besonders fuer meine Eltern. Und dann auch noch Aprilwetter. Wo sonst immer die Sonne scheint im schoenen Kent....da bekomme ich Besuch und schwupps regnet es in Kuebeln... Naja den Samstag haben wir dementsprechend ruhig angehen lassen mit einem netten Spaziergang durch den Dunolaran Park sowie anschliessender Besichtigung Tunbridge Wells und leckerer Kochsession in unserer gemuetlichen flat. Sonntagmorgen gab es erstmal ein big lay-in ....insofern man das mit einer auf normalerweise 5Uhr morgens aufstehen trainierten Krankenschwester im gleichen Zimmer ausschlafen nennen kann *gg*. Nach einem ausgiebigen Sonntagsfruehstuck gings dann ab nach Chartwell, dem Geburtshaus Churchills, das war echt beeindruckend, sowohl geschichtlich als auch kuenstlerisch und sein Garten war auch sehr huebsch anzusehen. Abends waren wir dann noch lecker asiatisch essen und dann relativ frueh im Bett, um fuer unseren grossen Londontag am MOntag gewappnet zu sein. Da haben wir dann auch Mega-Sightseeing gemacht, alle wichtigen Dinge mitgenommen und uns vom alle 5minuten wechselnden Aprilwetter auch nicht stoeren lassen. Da wurde dann halt immer mal wieder die Kapuze ueber den Kopf gezogen oder sich in Cafes oder Kirchen aufgewaermt.... Petrus scheint unser Durchhaltevermoegen dann auch gewuerdigt zu haben, indem er uns endlich mal einen ordentlichen Sonnentag am Dienstag spendierte. Dementsprechend haben wir diesen dann auch gleich ganz sommer-like am Strand in Hastings verbracht mit Fischermuseum besichtigen und natuerlich Fish&Chips essen, auch wenn Maren und mir kurzzeitig der Appetit vergangen war, als wir bemerkten, wo genau wir unser sonnenbad am Strand genommen hatten. Naemlich umringt von Fischleichen *aaaaaaaaaaaaahhhhhhhhh* - wie ekelig..... Die Zeit ist wie immer total schnell vergangen, besonders wenn man nette MEnschen um sich hat und so war Mittwoch auch schon wieder Abreisetag. wir haben noch einen schoenen Spaziergang in Nymans einem National Trust Park auf dem Weg nach Gatwick gemacht und dann meine Mamutschka und Kay abgesetzt.... Gut, dass wir gleich wieder den naechsten Besuch am Freitag empfangen haben, so kam wenigstens keine Zeit zum Truebsal blasen auf..... viele gruesse ans Europa von der Inselbewohnerin nataliaaaa von und zu rusthall P.S: Liebe Mama, lieber Kay....danke fuer euren Besuch. Es war wirklich wunderschoen, euch endlich mal hier in meinem "neuen Leben" willkommen zu heissen. Ich glaube, wir haben unsere Tage echt gut genutzt, viel gesehen und trotzdem Urlaubsfeeling gehabt und ein bisschen entspannt....hoffe, euch hat's auch gefallen....xxx euer toechterlein Verspaetetes Bergfest in LondonNach langer mentaler Vorbereitung war es nun endlich soweit, das Midway-seminar in London stand vor der Tuer. Eigentlich hiess das ganze Jahr midway seminar, weil es die Halbzeit unseres EVS praesentieren sollte, aber nun gut nach 8 Monaten einen Blick zurueckwerfen, kann auch ganz spannend sein. So versammelten sich nun fast alle 21 volunteers (leider ohne Michael, dafuer aber mit einem neuen volunteer) fuer 4 Tage in London. Das Britische Rote Kreuz hatte ein vollgepacktes Programm zusammengestellt, was nicht nur Spass und Erholung, sondern auch ein Stueck Arbeit war. So haben wir sehr viel EVS-Evaluation gemacht und uns mit Fragen wie Was habe ich in den letzten Monaten erreicht?, Wo stehe ich jetzt? Und Was kommt in der Zukunft? Auseinandergesetzt. Auch das allzu beliebte Thema kulturelle Differenzen stand mal wieder im Mittelpunkt und war diesmal um einiges interessanter, da nun so jeder seine eigenen kleinen stories, die er mit den Englaendern erlebt hat, zu erzaehlen hatte. Interessant war auch unser Ausflug zu Amnesty International und unsere Session ueber Taubstummheit und Zeichensprache. Die Abende haben wir mit interkulturellem Essen (tuerkisch und singaporian) sowie Musicalbesuch (Dirty Dancing – es war echt traumhaft) sowie Abtanzen in einem gemuetlichem Wohnzimmerclub verbracht * gg * .
Obwohl ich vorher ueberhaupt keine Lust auf das Seminar hatte, hat es echt grossen Spass bereitet, nicht nur wegen des guten Programms, sondern vor allem, weil man alle anderen Volunteers mal wieder gesehen hat und sich ueber seine Erfahrungen austauschen konnte.... Es schneit, es schneit, kommt alle aus dem Haus, die Welt, die Welt sieht wie gepudert aus...Rusthall, 06.04.2008
Man wird es nicht glauben, aber der Winter ist zurueckgekehrt, passend zum Besuch von Mary und Leo, hat Petrus sein Zuckersieb herausgeholt und ist in Puderzuckerlaune. Ganz Kent ist im Winterzauber eingehuellt und das im April. Da sagt doch noch mal einer, dass wir keinen Winter haetten....besser spaet als nie, nicht wahr.... Ich jedenfalls freue mich wie ein kleines Kind und Scotney-Castle im Schnee sieht auch wunderschoen aus. Zwar haben wir keinen Schneemann gebaut, dafuer aber nach einem schoenen Winterspaziergang inklusive Schneeballschlacht uns bei einer hot chocolate und einem Saunagang aufgewaermt. Fehlt nur noch der Weihnachtsmann....*gg* Anleitung zur vollen ZeitausnutzungRusthall, 04.04.2008
Und schwupps da sind wir schon wieder, 2 Wochen Arbeit und schon wieder Ferien, so ein Gammelleben laesst man sich doch gefallen. Vor mir liegen also nun 2 huebsche Wochen Osterferien. Mein letzter Arbeitstag war heute unglaublich relaxt und bestand im groessten Teil aus Office-work und dem Anschauen der 16+-Dramaproduction. Sie haben Snowwhite and the 8 dwarfs aufgefuehrt, war herzallerliebt. Leider haben wir heute auch 2 Kolleginnen von uns verabschiedet, die die Schule verlassen. Das ist echt traurig, weil man bei den vielen Verabschiedungen, schon immer anfaengt, an die eigene in 5 Monaten zu denken *grusel*.
Jetzt werde ich aber gleich erstmal losfahren, um meine Besucher von Gatwick airport abzuholen. Maria und Leo kommen naemlich fuer ein verlaengertes Wochenende und eroeffnen damit 2 Wochen Dauerdurchgeplantsein *gg*. Ab Dienstag muessen Maren und ich naemlich nach London fuer vier Tage zum Midway-seminar vom Roten Kreuz. Danach am Samstag kommt endlich mal meine Mamutschka und Kay mich besuchen und zu guter letzt als Abloese Marens family. Ich glaube nach diesen 2 Wochen sind wir die perfekten Touri-guides *lach*....
Sonnige Gruesse an alle da draussen natalie
Wandern bis der Arzt kommtRusthall, 24.03.2008 Ersteinmal ein verspaetetes Happy Easter an alle da draussen....der Grund warum ich nicht so ganz hinterhergekommen bin mit dem „Frohe Ostern“ – Wuenschen, ist vor allem, dass ich gar nicht so viel von Ostern mitbekommen habe. Wir hatten zwar ein verlaengertes freies Wochenende von Donnerstag bis Montag, aber da die Zeit ja immer rar ist, sind wir natuerlich gleich verreist, um noch mehr von unserem schoenen Hostcountry kennenzulernen. Dieses mal war unser Ziel das Lake District im Norden Englands. Um es uns leicht zu machen, sind wir ersteinmal zu unseren Volunteerkollegen Marie und Thomas nach Preston gefahren, wo wir einen Unterschlupf fuer die Nacht gefunden haben – schon praktisch mit so vielen Volunteers uebers ganze Land verteilt, ist fast wie ein eigener hospitality-club *gg*. Nach unserer Ankunft am Donnerstagabend, muehten wir uns ganz motiviert Freitag in aller Fruehe aus den Betten, um in den Lake District zu fahren. Mit dem Zug gings eine Stunde nach Windermere, der Haupttouri-Anlaufstelle der wunderschoenen Seenlandschaft. Die nette Lady im Touristoffice half uns die perfekte Route fuer uns Wandermotivierte herauszufinden. Mit der Faehre wollten wir auf die andere Seite des Sees, um von dort aus nach Ambleside zu wandern direkt am Wasser entlang. Dieses Unternehmen scheiterte jedoch zuersteinmal an der Tatsache dass die Faehre gecancelt wurde, weil es zu stuermisch war. Also mussten wir eine Stunde auf ein schaukeliges Boot warten, welches wir dann mit vollen Mittagsmaegen bestiegen haben – nicht die beste Idee fuer Seekranke *gg*. Aber „Jetzt fahrn wir uebern See, uebern See“ war doch nicht allzu lange, sodass wir finally anfangen konnten zu wandern. Und es war echt traumhaft, die Aussicht ist super schoen und das Wetter war auch unglaublich spassig: wir hatten wirklich alles – angefangen von Hagel, ueber Schnee und Regen, bis hin zu Sturm und Sonne. England hat sich sozusagen von seiner vielseitigsten Seite gezeigt...*gg*. Die ersten zwei, drei Stunden hatten wir auch einen echt huebschen Weg auf National Trust-Gelaende, aber dann sollten wir auf einer B-Road zum Bus laufen, der uns nach Ambleside bringen sollte. Wie erwartet war das aber ein absoluter Dorfbus, welcher nur alle 1h mal fuhr, also sind wir auch noch den bitteren Rest gelaufen. Das war dann aber schon ganz schoen mit Zaehne zusammenbeissen, denn jeder Muskel hat einzeln weh getan. Von daher waren wir echt erleichtert, als wir dann schlussendlich mit einer Tasse Kamilletee und unseren Fuessen im warmen Badewannenwasser wieder in Preston bei den anderen waren. Am zweiten Tag sind wir dann zusammen mit Thomas und Jan, zwei anderen Volunteers gewandert. Der zweite Tag hat mir dann aber doch ganz schoen den Rest gegeben, sodass ich ganz froh war, als wir Sonntag dann einen gemuetlichen Tag gemacht haben und mit der Bimmelbahn nach Liverpool getuckelt sind, wo wir in Leas Geburtstag reinfeiern wollten. Eigentlich war gross weggehen geplant, aber irgendwie konnten wir uns alle ueberhaupt nicht aufraffen, sodass wir im Endeffekt eine lovely Pyjamaparty hatten. Nach diesem doch eher ungewoehnlichen Osterwochenende, ging es am Dienstag wieder munter zur Arbeit...aber die naechsten Ferien sind ja in greifbarer Naehe....*gg*
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