Raus von zu Haus - Ab ins UK

Die Heimat des Abenteuers ist die Fremde. (Emil Gött)

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Wandern bis der Arzt kommt

                                                                                         Rusthall, 24.03.2008

Ersteinmal ein verspaetetes Happy Easter an alle da draussen....der Grund warum ich nicht so ganz hinterhergekommen bin mit dem „Frohe Ostern“ – Wuenschen, ist vor allem, dass ich gar nicht so viel von Ostern mitbekommen habe. Wir hatten zwar ein verlaengertes freies Wochenende von Donnerstag bis Montag, aber da die Zeit ja immer rar ist, sind wir natuerlich gleich verreist, um noch mehr von unserem schoenen Hostcountry kennenzulernen.

Dieses mal war unser Ziel das Lake District im Norden Englands. Um es uns leicht zu machen, sind wir ersteinmal zu unseren Volunteerkollegen Marie und Thomas nach Preston gefahren, wo wir einen Unterschlupf fuer die Nacht gefunden haben – schon praktisch mit so vielen Volunteers uebers ganze Land verteilt, ist fast wie ein eigener hospitality-club *gg*.

Nach unserer Ankunft am Donnerstagabend, muehten wir uns ganz motiviert Freitag in aller Fruehe aus den Betten, um in den Lake District zu fahren. Mit dem Zug gings eine Stunde nach Windermere, der Haupttouri-Anlaufstelle der wunderschoenen Seenlandschaft. Die nette Lady im Touristoffice half uns die perfekte Route fuer uns Wandermotivierte herauszufinden. Mit der Faehre wollten wir auf die andere Seite des Sees, um von dort aus nach Ambleside zu wandern direkt am Wasser entlang. Dieses Unternehmen scheiterte jedoch zuersteinmal an der Tatsache dass die Faehre gecancelt wurde, weil es zu stuermisch war. Also mussten wir eine Stunde auf ein schaukeliges Boot warten, welches wir dann mit vollen Mittagsmaegen bestiegen haben – nicht die beste Idee fuer Seekranke *gg*.

Aber „Jetzt fahrn wir uebern See, uebern See“ war doch nicht allzu lange, sodass wir finally anfangen konnten zu wandern. Und es war echt traumhaft, die Aussicht ist super schoen und das Wetter war auch unglaublich spassig: wir hatten wirklich alles – angefangen von Hagel, ueber Schnee und Regen, bis hin zu Sturm und Sonne. England hat sich sozusagen von seiner vielseitigsten Seite gezeigt...*gg*.

Die ersten zwei, drei Stunden hatten wir auch einen echt huebschen Weg auf National Trust-Gelaende, aber dann sollten wir auf einer B-Road zum Bus laufen, der uns nach Ambleside bringen sollte. Wie erwartet war das aber ein absoluter Dorfbus, welcher nur alle 1h mal fuhr, also sind wir auch noch den bitteren Rest gelaufen. Das war dann aber schon ganz schoen mit Zaehne zusammenbeissen, denn jeder Muskel hat einzeln weh getan. Von daher waren wir echt erleichtert, als wir dann schlussendlich mit einer Tasse Kamilletee und unseren Fuessen im warmen Badewannenwasser wieder in Preston bei den anderen waren.

Am zweiten Tag sind wir dann zusammen mit Thomas und Jan, zwei anderen Volunteers gewandert. Der zweite Tag hat mir dann aber doch ganz schoen den Rest gegeben, sodass ich ganz froh war, als wir Sonntag dann einen gemuetlichen Tag gemacht haben und mit der Bimmelbahn nach Liverpool getuckelt sind, wo wir in Leas Geburtstag reinfeiern wollten. Eigentlich war gross weggehen geplant, aber irgendwie konnten wir uns alle ueberhaupt nicht aufraffen, sodass wir im Endeffekt eine lovely Pyjamaparty hatten. Nach diesem doch eher ungewoehnlichen Osterwochenende, ging es am Dienstag wieder munter zur Arbeit...aber die naechsten Ferien sind ja in greifbarer Naehe....*gg*

 

 

 

 

about:leisure time17-4-2008 @ 13:22 UTCno comments

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