Raus von zu Haus - Ab ins UK

Die Heimat des Abenteuers ist die Fremde. (Emil Gött)

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Rain, Midges, Outdoor activities and a lot of fun –FINAL – seminar in Scotland

So, 24.08.2008

Eine Woche zog es uns mit dem Britischen Roten Kreuz ins schoene Schottland. Am Montag sind Maren, Julia und ich erstmal nach Glasgow geflogen, weil sich unserer ganze volunteergruppe da am Abend treffen wollte. Die erste Ueberraschung am Flughafen war, dass mein Koffer kaputt war. Gut um ehrlich zu sein hatte die Schale schon vorher ein kleines Loch, aber jetzt war er wirklich komplett demoliert. Naja also sind wir erstmal zum luggage department hingewatschelt und trotzdem ich echt gestruggelt habe, den Typen mit seinem schrecklichen Glasgow Accent zu verstehen, hat er mir im Endeffekt einen komplett neuen Koffer angeboten, voll nett und kulant.

Den Tag haben wir dann etwas lustlos in Glasgow verbracht, sightseeing mit gepaeck ist halt doch nicth so das Erlebnis....

Abends haben wir uns dann mit der ganzen Gruppe am Bahnhof getroffen und unseren Weg ins Nirgendwo von Schottland gemacht.

Leider war auch die ganze Zeit ueber richtig typisches schottisches Wetter, sprich kalt und regnerisch und irgendwie waren wir nicht allzu gut auf den Fakt vorbereitet, dass wir 4 Tage lang unsere Zeit in einem Outdoorcenter in the middle of nowhere including Outdoor-activities wie raftbuilding, verbringen.  Eigentlich waere Maren und ich ja durch Snowdon auf solche Dinge schon gut vorbereitet, aber irgendwie wurde das nicht ganz so detailliert erwaehnt im Vorbereitungsbrief, sodass wir alle ein wenig unpassend gekleidet waren. Aber hey es war trotzdem eine tolle Woche, die eigentlich wenig Seminarcharakter hatte, sondern eher wie ein Kurzurlaub anmutete. Wir haben natuerlich auch ein wenig Evaluation gemacht und witzige Videos fuer die naechsten Volunteers gedreht. Am Mittwoch waren wir fuer einen Tag in Edinburgh und am Donnerstag war dann auch schon unsere Abschiedsparty mit Lagerfeuer. War sehr witzig, da uns der Staff vom Center geholfen hat, die aber doch ihre Schwierigkeiten hatten, ein Feuer zu entzuenden, dank der Feuchtigkeit. Der Abend war echt toll, alle waren gut beim Trinken und haben versucht sich nicht von den Muecken verspeisen lassen, was in Schottland ein aussichtsloser Fall ist – ich habe immer noch Flecke an den Armen, sieht aus als ob ich die Pest hatte.

Voellig uebermuedet gings dann am Freitag in aller Fruehe zurueck nach Glasgow, wo sich unsere Wege dann trennten.

Nicht jedoch fuer Sophie, Jan, Lea, Maren und mich. Wir hatten naemlich vorher schon ein Wochenende in Edinburgh geplant. Am Anfang hatten wir einige Bedenken, dass wir eventuell zu viel Zeit haben wuerden udn uns im Endeffekt langweilen. Aber alles war perfekt, die Stadt einfach nur faszinierend und uns kam zu gute, dass derzeit das Fringe-Festival in Edinburgh ist, ein riesiges Kulturfestival, die Stadt, die sonst nur eine halbe Mio. Einwohner hat, war vollgepackt mit Touris und Kuenstlern aus allen Teilen der Welt. Man konnte jeden Tag ganz viel Strassenkultur bewundert und ausserdem haben wir mehrere Stand-up Comedy shows in verschiedenen Pubs gesehen.

War echt ein tolles Wochenende, aber auch ganz schoen schlauchend, sodass wir dann doch ganz froh waren, als wir wieder in Gatwick gelandet waren spaet am Montagabend.

Tja der Rest der Woche verlief dann einfach ins Nix bedingt durch usnere ewig lange TO-DO-liste. Es stehen noch so viele Dinge an, die wir vorbereiten muessen fuer die naechsten volunteers, aber auch fuer unsere eigene Abreise und fuer Studiumvorbereitung....

Von daher werd ich dann auch erstmal wieder...

Lg

Natalie

 

about:project27-8-2008 @ 18:01 UTCno comments

An emotional week

Hallo ihr alle zusammen,

was eine woche, die da hinter mir liegt. Jetzt sind es nur noch 3 Tage bevor die Schulferien beginnen und damit mein Projekt auch beendet ist...mir graut es sehr vor dem Abschied, aber man kann die Zeit leider nicht anhalten.

Letzte Woche war fuer die Schueler aus 16+ die letzte Schulwoche, dementsprechend gab es einige Events zu bewundern und viele Traenen kullerten, besonders von den Schuelerinnen, die die Schule nach ihrem letzten Schuljahr komplett verlassen.

Am Mittwoch war bspw. Barndance - das ist der Art Verabschiedungsball fuer die leavers, auf dem eine echte folkloristische Band gespielt hat und wilde Kreis udn Gruppentaenze veranstaltet wurde. Zwischen Essen, Trinken und Tanz wurden dann die leaving pupils verabschiedet mit Reden ueber ihre Achievements waehrend ihrer Schulzeit. War wirklich ein sehr toller Abend, hat mich ein bisschen an meinen Abiball erinnert bloss viel gechillter und lustiger, da es auch draussen stattgefunden hat.

Donnerstag hat 16+ dann ihre Performance des "Lion Kings" aufgefuehrt mit face paints und echt tollen Kostuemen sowie afrikanischen Trommel-, Tanz und Gesangseinlagen. Da stand mir das Wasser ja schon bis kurz unterm Auge wie auch einigen anderen....*schnief*.

Am Freitag dann war die ganze Schule in heller aufregung da price giving war - alle Eltern, governors und ehemalige Lehrer waren auch mit von der Partie um zu sehen, welche Schueler eine Trophy oder ein certificate absahnen. Nach der Schule hatte der staff dann noch einen leaving barbecue fuer eine unserer Lehrerinen, die in den Ruhestand geht.

Tja udn schwupps schon wieder war ein Tag um, Maren und ich sind z.Z. absolut busy mit Abschiedsgeschenken vorbereiten sowie youth achievement award ausfuellen und nebenbei draengt ja auch noch die Zeit fuer Wohnheims- und BAFOEG bewerbung....*schrei* ...manchmal moechte man doch die Zeit so ein bissel anhalten...

...von daher verabschiede ich mich jetzt auch schon wieder...

habt alle noch einen sonnigen Sonntag.

x

natalie

about:project20-7-2008 @ 13:12 UTCno comments

I'm a famous filmstar or A Monday full of fun and stress

Es gibt Tage, an denen man nachts irgendwann ins Bett faellt und voellig ausgelastet und zufrieden ist, ein solcher war der Montag vor 2 Wochen. Ich hatte 2 normale lessons und dann drehte sich alles ums filmproject. Das ist ein ganz tolles Projekt, was mainly von class 9 gemacht wird und bei dem sie ganz professionell einen Film drehen, mit einem echten Filmmenschen *lach*. Das Drehbuch wurde selbst von den Lehrern und TA’s entworfen und alle Kostueme und Vorbereitungen mit den Schuelern zusammen erstellt. Am Montag war dann eine der grossen Tage, wo richtig gefilmt wurde und bei dem auch die ganze Schule involviert war, da eine grosse Ballszene fuer Cinderellas Hochzeit gedreht wurde. Dementsprechend war es den Maedels erlaubt alle in ihren Partyoutfits zu kommen, was natuerlich ein grosses Hallo war. Ich selbst hatte die herzallerliebste Rolle des vicars abbekommen, also des Typens der das Hochzeitspaar traut. Da wir auch eine professionelle Make-up-Artistin da hatten, wurde mir gleich noch ein Mafioso-Schnurbart verpasst und schwupps sah ich aus, wie ein italienischer Gangster-Geistlicher. War auf jeden Fall sehr lustig, ich hatte noch ein wenig Reis aus unserem Haushalt gespendet, damit das frisch vermaehlte Paerchen auch ordentlich mit Reis beworfen werden kann...*gg*.

Direkt nach der Arbeit ging es dann ab zur Chorprobe, die etwas extended war auf 2 einhalb stunden, da der grosse Auftritt im Stagtheatre nahte. Als ich abends wieder zu hause war, bin ich nur noch in mein Bett gefallen – voellig exhausted....

Aber hey, was macht man nicht alles, um ein beruehmter filmstar zu werden...*gg*

 

about:project13-7-2008 @ 16:12 UTCno comments

I climbed Snowdon the hard way...

....dieser Badge begleitet mich seit 2 Wochen an meiner Strickjacke und erinnert mich an die fantastische eine Woche Schulfahrt nach Northwales – um genau zu sein nach Snowdonia. Von Sonntag bis Samstag von Schuelern umgeben, ist natuerlich stressig, aber auch unglaublich bereichernd, weil man alle mal genauer kennenlernt und wir unglaublich viel Spass zusammen hatten. Am Sonntagmorgen ging es mit dem Coach die 5 h Richtung Wales. Unserer Schuelerinnen waren natuerlich total aufgeregt, waehrend Maren und ich eher etwas geraedert waren, dank unseres Chorauftritts am Abend zuvor, von dem wir erst nachts um 1 wieder zu Hause waren. Somit habe ich die meiste Zeit im Bus geschlafen, sehr zur Belustigung der Schueler...ich will nicht wissen,was ich so gemacht habe. Angekommen im Kent Mountain Center in Snowdonia, haben wir uns erstmal eingerichtet, Maren und ich hatten ein Extrazimmer –was eher ein kleines Luxusappartment war, sehr schick. Am ersten Tag haben wir erstmal nur Teambuilding und einen Walk ins Dorf gemacht, was fuer einige Maedels schon recht challenging war und uns etwas Sorgen bereitet hat, wie wir denn dan auf die Spitze Snowdons – dem hoechsten Berg Wales kommen wollen. Am Montag ging unsere Woche dann so richtig aktiv los mit Rockclimbing, war sehr lustig, besonders als 2 Schuelerinnen, Maren und ich auf einen dieser Rocks geklettert sind und ich das leichte Gefuehl hatte, nicht wieder runter zu kommen, aber gluecklicherweise hat unser Instructor Mike uns safe wieder runter gebracht. Am Abend haben wir eine Wanderung zu den wunderschoenen Aberfalls – einem beeindruckenden Wasserfall gemacht. Unser zweiter Tag war definitiv eine nasse Angelegenheit, da Gorge Walking – von uns auch liebevoll George Walking genannt – auf dem Programm stand. Auf gut Deutsch heisst das, dass man in komplettem Kostuem einen Flusslauf hinaufklettert, echt abenteuerlich. Man sieht ein bisschen aus wie ein Taucher mit wetsuit, wellies, helm und schwimmweste und naja nass wird man so oder so. Aber es war wirklich ein tolles Erlebnis und hat selbst uns Staff teilweise einige Ueberwindung gekostet, so ins kalte Wasser zu warten.....*bbbbrrrrhhhhh*. Gluecklicherweise war Mittwoch eine eher relaxter Tag, denn wir hatten alle schon leichte Erschoepfungszustaende, kein Wunder bei so viel guter frischer Luft und einem Arbeitstag von 7bisMitternacht =D. Den Mittwoch verbrachten wir in einer slate mine, tief unter der Erde, sehr interessantes Museum, das einem gezeigt hat, wie gluecklich man doch sein kann, im 21.Jahrhundert zu leben – was haben wir nicht alles fuer tolle Erfindungen....(ich sag nur elektrisches Licht und Heizung *gg*). Die ersten Tage waren wie im Flug vergangen und die Woche naeherte sich dem Hoehepunkt – naemlich unserem Snowdon- Tag. Wir sind relativ zeitig aufgebrochen, ca. gegen 9 und wir haben gute 8h gebraucht um zur Spitze und wieder runter zu kommen. Es war ein echt tolles Erlebnis, leider war das Wetter eher welsh anstatt english, die meiste Zeit war es bedeckt, misty und regnerisch und dementsprechend sehen die Fotos von der Bergspitze sehr witzig aus – eine Ansammlung gut eingemummelter Zwerge mit beschlagenen Brillen und tropfenden Nasen .... Aber unsere Maedels haben echt viel geleistet und ich war danach so alle, dass ich sie bewundert habe, dass alle bis zum Schluss durchgehalten haben.... Das positive Hoch und der Stolz wurde am Freitag leider etwas zerstoert, da sich ein ekeliger Magen-Darmvirus in unsere Gruppe eingenistet hatten und es die Haelfte unserer Gruppe echt voll mitgenommen hatte. Das hiess fuers Programm auch,dass wir kein Sealevel-traversing machen konnten, sondern spontan auf dem Gelaende Aktivitaeten finden mussten. Trotzalledem war es ein toller Tag, gefuellt mit Zipwire (von einem Baum zum naechsten schwingen), Indoorclimbing, einem Seilparcour und unserem Abschlussessen in Pete’s Eat, leider gefolgt mit ein paar Abgaengen ins Badezimmer ;-). Diese Woche Klasssenfahrt war wirklich ein einmaliges Erlebnis, was ich so schnell nicht vergessen werde und wer gerne mal Aktivurlaub machen will, ich kann Snowdon auf jeden Fall empfehlen.... LG Natalie
about:project13-7-2008 @ 16:11 UTCno comments

Verspaetetes Bergfest in London

Nach langer mentaler Vorbereitung war es nun endlich soweit, das Midway-seminar in London stand vor der Tuer. Eigentlich hiess das ganze Jahr midway seminar, weil es die Halbzeit unseres EVS praesentieren sollte, aber nun gut nach 8 Monaten einen Blick zurueckwerfen, kann auch ganz spannend sein.

So versammelten sich nun fast alle 21 volunteers (leider ohne Michael, dafuer aber mit einem neuen volunteer) fuer 4 Tage in London.

Das Britische Rote Kreuz hatte ein vollgepacktes Programm zusammengestellt, was nicht nur Spass und Erholung, sondern auch ein Stueck Arbeit war. So haben wir sehr viel EVS-Evaluation gemacht und uns mit Fragen wie Was habe ich in den letzten Monaten erreicht?, Wo stehe ich jetzt? Und Was kommt in der Zukunft? Auseinandergesetzt. Auch das allzu beliebte Thema kulturelle Differenzen stand mal wieder im Mittelpunkt und war diesmal um einiges interessanter, da nun so jeder seine eigenen kleinen stories, die er mit den Englaendern erlebt hat, zu erzaehlen hatte. Interessant war auch unser Ausflug zu Amnesty International und unsere Session ueber Taubstummheit und Zeichensprache. Die Abende haben wir mit interkulturellem Essen (tuerkisch und singaporian) sowie Musicalbesuch (Dirty Dancing – es war echt traumhaft) sowie Abtanzen in einem gemuetlichem Wohnzimmerclub verbracht * gg * .

 

Obwohl ich vorher ueberhaupt keine Lust auf das Seminar hatte, hat es echt grossen Spass bereitet, nicht nur wegen des guten Programms, sondern vor allem, weil man alle anderen Volunteers mal wieder gesehen hat und sich ueber seine Erfahrungen austauschen konnte....

about:project17-4-2008 @ 14:05 UTCno comments

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